Unsere Geschichten zu integrieren, bringt uns in Kontakt mit unserer Stärke und unserer Menschlichkeit.

A woman in a pink long-sleeve sweater leaning on a rusty metal railing outdoors, smiling while looking to her left.

COME FULL CIRCLE basiert auf meiner Überzeugung, dass die Integration von Geschichten - als verdichtete Form von Erfahrungen - eine zentrale Rolle für die Entwicklung von Menschen und den Systemen spielt, in denen sie sich bewegen.

Geschichten erfüllen eine existenzielle Funktion: Sie tragen wertvolle Weisheit in sich und bilden das Fundament persönlicher und kollektiver Identität. Sie wirken als Träger von Wissen, als Impulsgeber für Wachstum und als Quelle von Mut – für Einzelpersonen ebenso wie für Organisationen.

Indem wir individuelle und gemeinsame Erfahrungen erzählbar machen, können sie eingeordnet, integriert und als Ressource genutzt werden. Dies gilt für den privaten wie den beruflichen Kontext, denn:

Ein kraftvolles Narrativ bildet die Basis für innere Stabilität, Handlungskraft und nachhaltige Entwicklung in Übergangsphasen.

Transformation ist, ebenso wie eine Geschichte, ein zirkulärer Prozess: Sie lädt uns ein zuzuhören, das bislang Unberücksichtigte zu integrieren und neu zu beginnen – jedes Mal wieder gestärkter.

Was bringt mich hierher?

A woman smiling outdoors, wearing a denim jacket and a pink top, with a blurred background of trees and urban surroundings.

Kurz gesagt: die unerwarteten großen Veränderungen, denen wir alle begegnen und die Frage, wie man mit ihnen so umgeht, dass sie uns als Ressourcen zur Verfügung stehen.    Mein Weg war geprägt von sehr unerwarteten Wendepunkten, bewussten oder auch impulsiven Entscheidungen und tiefgreifenden Veränderungsprozessen jenseits eines linearen Lebensentwurfs.

Mit der Integration der eigenen Geschichte wächst dann natürlich auch die Fähigkeit, Räume für andere zu halten. Meine Motivation liegt darin, insbesondere die Perspektiven und Prozesse nachhaltig zu begleiten, die zwischenmenschlich sensibel und strukturell komplex sind.

COME FULL CIRCLE ist aus der Erkenntnis entstanden, dass nachhaltige Transformation dort beginnt, wo sichere Räume geschaffen werden – Räume, in denen Erfahrungen gewürdigt, integriert und in eine neue flexible Handlungskraft übersetzt werden können.

Was mich inspiriert

Two arrows, one purple one black, moving each other.

Die Held*innenreise ist ein universelles Erzählmuster, das sich in Mythen, Filmen und Geschichten über Kulturen hinweg wiederfindet, entwickelt vom Mythenforscher Joseph Campbell. Es beschreibt den Weg eines Menschen, der die vertraute Welt verlässt, Prüfungen und Herausforderungen begegnet und verwandelt zurückkehrt – mit vertiefter Erkenntnis, Reife und neuer Handlungsfähigkeit.

Mich faszinieren die archetypischen & narrativen Elemente dieses Modells, weil sie uns unmittelbar mit der menschlichen Erfahrung von Wandel und Transformation verbinden. Universelle Prinzipien und archetypische Narrative sprechen Menschen auf einer tiefen, intuitiven Ebene an. Gerade deshalb nutze ich sie gerne in meiner Arbeit – sei es in visionären Prozessen, im Storytelling, in der persönlichen Entwicklung, in Team- und Organisationsentwicklung oder in kollaborativen Workshop-Formaten.

NARRATIVE METHODEN

Outline of two hands facing inward, forming a semicircular shape.

In den 1990er-Jahren entdeckte die Organisationsforscherin Amy C. Edmondson eher zufällig einen entscheidenden Wirkfaktor erfolgreicher Teams: psychologische Sicherheit. Sie beschreibt die geteilte Überzeugung innerhalb eines Teams, dass zwischenmenschliche Risiken – etwa Fragen zu stellen, Fehler einzugestehen oder bestehende Annahmen zu hinterfragen – nicht zu Bestrafung, Bloßstellung oder Ausgrenzung führen.

Im bekannten Project Aristotle von Google zeigte sich psychologische Sicherheit als mit Abstand wichtigster Faktor, der leistungsstarke Teams von weniger erfolgreichen unterscheidet.

Mir ist es ein Anliegen, dieses Prinzip in Workshops und Begleitprozessen praktisch erlebbar zu machen und als zentrale Kompetenz – insbesondere für Change betroffene Menschen – zu entwickeln. Denn dort, wo psychologische Sicherheit gegeben ist, wird das Innovations- und Gestaltungspotenzial von uns Menschen freigesetzt und nachhaltiger Veränderung möglich.

PSYCHOLOGISCHE SICHERHEIT

Co-Kreation ist für mich ein zentrales Wirkprinzip gelingender Veränderungsprozesse. Dort, wo Menschen Veränderung nicht nur „umsetzen“, sondern aktiv mitgestalten können, entsteht tragfähige Entwicklung.

Gerade in Phasen von Unsicherheit, Neuorientierung oder strukturellem Wandel entscheidet die Qualität der Zusammenarbeit oder der Ressourcen darüber, ob Veränderung nachhaltig wirksam wird. Sichere Beziehungen ermöglichen es uns, unterschiedliche Perspektiven, Spannungen und Erfahrungen produktiv zu nutzen und tragfähige Lösungen zu entwickeln – auch unter Druck.

In meiner Arbeit unterstütze ich Einzelpersonen und Teams dabei, Veränderung als gemeinsamen Gestaltungsraum zu begreifen. Mit klaren Prozessen/Formaten, präsent verbundener  Begleitung und einem sicheren Rahmen entsteht Orientierung, Verantwortungsübernahme und die Fähigkeit, auch in offenen Prozessen handlungsfähig zu bleiben.

CO-KREATION

  • „Deine positive Ausstrahlung und Leidenschaft ermöglicht es dir, dass du andere damit ansteckt und ein angenehmes Arbeitsumfeld schaffst, in dem ich mich entwickeln und lernen möchte.“

    aus einem Resilienz-Seminar // Wiebke, Campaign Manager

  • „Menschen wie dich braucht unser Unternehmen. Ehrlich, loyal und direkt. Du arbeitest effektiv und deine Inhalte bieten einen maximalen Mehrwert.“

    aus einem Empowerment Seminar // Stefanie, Projektmanagerin

  • „Ich erlebe deine Stärke vor allem in deiner klaren, strukturierten Art und deiner ehrlichen Offenheit. Das gibt mir Sicherheit und Orientierung.“

    - aus einem Coaching // Janina, Senior Influence Manager

Was hat mich geprägt und geschult?

In meine Arbeit fließen vielfältige Erfahrungen ein – nicht als reine Theorie, sondern als gelebtes und integriertes Wissen darüber, was es bedeutet, Übergänge zu gestalten und Veränderung gemeinsam zu tragen.

Mein beruflicher Weg führte mich aus der schnelllebigen, kreativen Welt von Marketing und Kommunikation hinein in die Komplexität organisationaler Entwicklungsprozesse. Ich habe in sehr unterschiedlichen Kontexten gearbeitet – von kreativen Start-ups und Agenturen wie Scholz & Friends in Hamburg, wo ich mich auf Social Media und Community Marketing spezialisierte, bis hin zur Konzernwelt bei der Otto GmbH & Co. KG. Dort war ich zunächst im Marketing und Vertrieb tätig, bevor die bis heute andauernde Reise  als Quereinstieg in die Transformationsbegleitung begann.

A black and white drawing of a spiral staircase wrapping around a central column.

CoreDynamik – Fundament meiner ganzheitlichen Arbeit.

Ein prägendes Kapitel war meine dreijährige Ausbildung am CoreDynamik Institut, an dem ich als dvct-zertifizierte CoreDynamik Professional Coach, Trainerin und Therapeutin ausgebildet wurde. 

Die lange und intensive Ausbildungszeit mit viel Raum für Selbsterfahrung ermöglichte mir ein tiefes Verständnis meines eigenen Weges und meiner inneren “Architektur”. Wenn ich heute zurückblicke verstehe ich, dass das authentische und professionelle Begleiten anderer Menschen sehr viel mit Selbstführung zu tun hat und dort beginnt.

Im Unterschied zu spezifischen Methodenschulungen ist die CoreDynamik außerdem ein integrativer Ansatz, der mich Grundsätze verschiedener Schulen der humanistischen Psychologie lehrte, eine systemische Perspektive und das Bewusstsein für verschiedene Erfahrungsdimensionen in der Begleitung, um meinem Gegenüber individuell den Zugang anzubieten, der stimmig ist.

Close-up of an abstract painting of a woman's face, focusing on her lips and part of her nose, with vibrant colors and bold brushstrokes.

Systemischer Ansatz für nachhaltige Entwicklung.

Um meine Arbeit in der Organisationsbegleitung weiter zu fundieren, absolvierte ich zusätzlich eine Zertifizierung als Systemische Organisationsentwicklerin am Systemischen Zentrum in Hamburg. Im Zentrum dieser Ausbildung stand die Fähigkeit, flexibel, differenziert und reflektiert auf zunehmende Komplexität, Unsicherheit und Veränderungsdruck zu reagieren – Kompetenzen, die heute in Führung, Beratung und Begleitung essenziell sind.

Für mich ist der systemische Blick ein Schlüssel zu gelingender Transformation: Er erweitert den Raum für Perspektiven, macht Zusammenhänge sichtbar und ermöglicht Entwicklung, ohne vorschnelle Lösungen überzustülpen.

Was ich in meiner Arbeit versprechen kann: Ich begegne Menschen und Organisationen nicht mit Schablonen. Ich begegne ihnen mit Wertschätzung für ihre Einzigartigkeit, für die Geschichten, die jedes System erzählt – und mit der Bereitschaft, diese achtsam, würdevoll und bewusst in Entwicklungsprozesse zu integrieren.

Two small glass cubes with iridescent surfaces on a reflective surface

Gelebte Übergänge & Transformations-kompetenz aus Erfahrung.

Ein wesentlicher Teil meiner Fähigkeit, Veränderungsprozesse sicher zu begleiten, ist aus eigener gelebter Erfahrung entstanden. Übergänge waren in meinem Leben nicht Ausnahme, sondern wiederkehrende Realität – Verluste, Neuorientierungen, Phasen von "Dazwischen” haben mich gelehrt, Unsicherheit nicht vorschnell auflösen zu wollen, sondern sie sie zu halten, gute Fragen zu stellen und diese Phasen auch produktiv zu nutzen. 

Interkulturelle Beziehungen,  eine Tochter mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln oder das gesellschaftliche “Randkonstrukt” einer Ein-Eltern-Familie sind Erfahrungen, die mir gezeigt haben, wie wenige sichere Räume es für ehrlichen Dialog, für Ambivalenz und für das Nicht-Wissen gibt – und wie essenziell sie für persönliche wie kollektive Entwicklung sind.

Individuelle Veränderungsgeschichten brauchen Räume, in denen sie erzählt und gehalten werden können, denn erst durch das Zuhören werden sie Teil unseres Bewusstseins – und können Wandel ermöglichen.

COME FULL CIRCLE nimmt Bezug auf das “ganz werden” in Veränderungsprozessen. Darauf, Erfahrungen wirklich nachhaltig zu integrieren. Ich möchte dazu beitragen, Räume des Verstehens zu erweitern – in persönlichen Begegnungen ebenso wie in professionellen Kontexten.

Auch Humor darf sein.

Und nicht zuletzt:

A woman with blonde hair, wearing a denim jacket, laughs and covers her mouth with her hand, which has a ring and rainbow-colored bracelets, in an outdoor setting.

Transformationsarbeit und das Gestalten sicherer Räume erfordern ohne Zweifel Bewusstheit, Präsenz und Verantwortung. Was ich jedoch immer wieder als Katalysator für Veränderung erlebe, ist eine gute Portion Humor.

Leichtigkeit schafft Verbindung, sie weitet in schweren Zeiten den Raum – und das macht Wandel überhaupt erst beweglich. Deswegen binde ich in meine Begleitung immer wieder das gemeinsame Lachen und Spielerisches ein. Vielleicht, passiert es mir aber auch einfach, weil ich gar nicht anders kann ;)